FWG-Hauptversammlung

vom 09. April 2018

Am 9. April fand die Hauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft Deizisau im Webstuhl statt. Der Vereinsvorsitzender Dr. Gerhard Knospe begrüßte die Mitglieder, Freunde, BM Thomas Matrohs und BM AD Gerhard Schmid zur Mitgliederversammlung. Sein besonderer Gruß galt den langjährigen Mitgliedern.

Knospe dankte bei dieser Gelegenheit BM Matrohs für das Engagement für die Freien Wähler und die Arbeit im Kreistag. Zudem verwies Knospe auf die Kommunalwahlen 2019. In seinem Bericht als 1. Vorsitzender blickte Dr. Gerhard Knospe auf das vergangene Jahr zurück. Neben der Gemeinderatsarbeit trifft sich der erweiterte Kreis der FWG regelmäßig zum Austausch. 2017 kam zum traditionellen Kelterbesen im September, auch eine „FWG vor Ort“-Veranstaltung im Juni. Unser aller Sicherheit stand im Mittelpunkt. „Daseinsvorsorge Sicherheit“ geht uns alle an: Feuerwehr-Kommandant Bernd Schweizer, DRK-Vorstand Dirk Müller und DRK-Einsatzleiter Tevin Harris sowie Bauhofleiter Lutz Seifried gaben uns interessante Einblicke in ihre jeweilige Aufgabenbereiche.

Knospe ging bei seinen Ausführungen auf drei zentrale Punkte ein: Bildung und Betreuung / Wohnungspolitik / Finanzen. Wobei der Vereinsvorsitzende vor allem das Thema Bildung und Betreuung vertiefte.
Auf dem Schulgelände wurde und wird viel gebaut und Wünsche der Beteiligten erfüllt. In der politischen Diskussion steht derzeit, ob Gemeinschaftsschulen bestehen können. Das Image der Schule ist somit immens wichtig. Im Moment sind die Anmeldezahlen gut, aber es sind mehr aus dem Umland als aus Deizisau.
Bei der Kleinkindbetreuung gibt es weiterhin Herausforderungen. Derzeit sind 70 Geburten/Jahr für eine Gemeinde wie Deizisau vorhergesagt. Darauf beruhen die Planungen für einen neuen Kindergarten an der Silcherstraße / Uhlandstraße. Angedacht sind vier Gruppen. „Im betreffenden Zwölffamilienhaus wurden mit vielen Bewohnern einvernehmliche Lösungen gefunden und die Verwaltung leistet hier weiterhin gute Arbeit“, betonte Knospe. Träger wird die Gemeinde, Stichwort „alles aus einer Hand“. „Wir planen eine „FWG vor Ort“-Veranstaltung sobald die Planungen weiter vorangeschritten sind“, sagt der Vereinsvorsitzende, der anschließend betont, dass „bezahlbarer Wohnraum“ weiterhin kein einfaches Thema ist und das wohl auch nie werden wird. Der Flächenbedarf ist groß. „“Dennoch wollen wir keine Verstädterung, keine maximale Flächenüberbauung und keine extreme Höhenentwicklung. Gezielte, ortsangepasste Entwicklung – das ist unser Ziel“, so Knospe.
Kassiererin Karin Lang gab einen Überblick über die aktuelle Finanzsituation der FWG.

Alle stehen auch für die kommenden zwei Jahre zur Verfügung und wurden einstimmig wiedergewählt:
Die Vorstandschaft der FWG:
1.Vorsitzender: Dr. Gerhard Knospe
2. Vorsitzender: Martin Leonberger
Kassier: Karin Lang
Pressearbeit: Stefanie Gauch-Dörre
Kassenprüfer: Conny Geiger und Andrea Werner

Die Wahl führte Petra Theil durch. Sie dankte allen für das Engagement.
Der Fraktionsvorsitzende Hartmut Fischer berichtete in seinem Beitrag über die Arbeit der FWG im Gemeinderat. Neben den Fraktionssitzungen – die wie die Gemeinderatssitzungen zwölf Mal stattfanden – traf sich die FWG wie gewohnt vier Mal mit dem erweiterten Kreis: Dieser setzt sich aus Personen zusammen, die sich sehr für die Belange in und um Deizisau interessieren. Fischer betonte, dass die Herausforderungen immer größer werden.
Der FWG-Vereinsvorsitzende Dr. Gerhard Knospe stellte das Jahresprogramm vor – gerne stehe er auch für weitere Vorschläge bereit.

Jahresprogramm der FWG 2018

Bürgermeister Thomas Matrohs berichtete von seiner Arbeit im Kreistag. Mittlerweile ist er dort im vierten Jahr tätig und Mitglied im Kultur- und Schulausschuss. Matrohs berichtete unter anderem vom Radwegeverkehrskonzept, welches auch die Gemeinden betrifft. Derzeit plant der Bund Radschnellwege. Hier habe auch Deizisau Potenzial. Zudem berichtete Matrohs von den Planungen zum Stichwort „Backbone“ (Kernbereiche eines Netzwerks, die kleinere Teilnetze verbinden. Backbone-Verbindungen im Internet bestehen meist aus Glasfaserkabeln mit hoher Bandbreite). Alle Kommunen sollen mittelfristig flächendeckend mit Glasfaser-Strängen versorgt sein. „Glasfaser soll in jedes Haus kommen. Hier ist Deutschland noch weit hinterher“, sagte der Bürgermeister, der allen Gemeinderäten und der Vorstandschaft der FWG für ihr Engagement dankte.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf FWG Deizisau - https://fwg-deizisau.de

Artikel drucken